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Nachdem es in den letzten 2 Wochen rapide bergab geht und das Stechen in meiner Brust häufiger auftrat, was ich bereits vor 1 Woche IHR beiläufig mitgeteilt habe (zu dem Zeitpunkt empfand sie noch Besorgnis um mich), habe ich mich nun nach einem langen Telefonat gestern und einem Versprechen heute an meinen Arzt gewandt. Morgen trete ich zum großen Blutbild an. Wenn ich tatsächlich nichts organisches habe, bleibt mir nur noch die Couch. Ich gehe für 1500 für offiziell 42,5 Stunden arbeiten. Aber wenn man bedenkt, dass ich selbst meine 5 Stunden in der Woche nicht komplett nutze, sondern mir lediglich am Arbeitsplatz mal schnell einen To-Mo-Sa reinhaue, werde ich mit der Gabel im Mund mit den nächsten Aufgaben bombardiert, als ob sich ein Maschinengewehr auf mich gerichtet sei: "Wenn Sie mit Ihrer Pause fertig sind, dann..." Ich habe ein schlechtes Gewissen dabei, in die Pause zu gehen. Ist das noch normal? Selbstverständlich wird herumgeheuchelt: "Natürlich dürfen Sie in die Pause." Und dann passiert zusätzlich folgendes, wenn ich aus freien Stücken mal bis 7 da bin: "Gehen Sie endlich in den Feierabend." Aber zudem gleich: "Ach ja, für morgen.... blubb blubb blubb..." Ich denke mir dabei immer nur: "Schreib mir doch nen Zettel!", aber ich traue mich nicht es laut auszusprechen. Nein, ich gehe mit den Aufgaben für den nächsten Tag in den Feierabend. Ich gebe alles. Ich vernachlässige sämtliche Tätigkeiten im privaten Bereich. Ich bin Single, fast 30, habe keinen Freund, wünsche mir ein Kind. Mein Arzt wollte mich heute schon krank schreiben und ich habe es abgelehnt, weil ich Angst habe, als "Blau-Macherin" von meinem AG abgestempelt zu werden. Und ich weiß, wie SIE darüber denkt, wenn plötzlich ein AN krank geschrieben wird, ohne "offensichtliche", gesundheitliche Beschwerden.
22.5.12 22:42
 



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